Neue Hoffnung geben

In einer Schatzkammer der Menschheit

Im zweitärmsten Land Europas

Imker fortbilden, ihre Produktivität erhöhen und sie mit ökologischer Bienenhaltung vertraut machen – das ist die Grundidee unseres Fördervereins, mit dem wir die Lebensbedingungen in einer grandiosen Landschaft im südlichen Georgien verbessern möchten, dem Mashavera-Tal.

Honig genießt in Georgien einen hohen Stellenwert. Die Imkerei ist überall weit verbreitet. Bei Ausgrabungen fand man in dem kaukasischen Land sogar 5.500 Jahre alten Honig – den Ältesten der Welt.

Heute ist Georgien von Armut geprägt. Als Hilfe zur Selbsthilfe will unser Verein eine Kooperative gründen und ein Imkerei-Zentrum aufbauen. So wollen wir helfen, das Einkommen in einem der ärmsten Länder der Welt zu erhöhen, die Produktivität und Qualität des Honigs zu verbessern und nachhaltige Perspektiven für die Menschen in einer kulturell besonders wertvollen Region zu schaffen.

Denn diese Region an der alten Seidenstraße besitzt außerordentliche kulturelle Bedeutung. Hier wurden die bislang ältesten Spuren früher Menschen in Europa gefunden.

Sie belegen auch, dass sich die Gattung Homo bereits wesentlich früher als angenommen daran machte, die Welt zu besiedeln. Zudem deuten zahlreiche archäologische Fundstätten – von der Bronzezeit bis ins Mittelalter – auf eine frühe Besiedelung des etwa 50km langen Tals hin, das heute neben Georgiern auch von Armeniern und Aserbaidschanern besiedelt ist. Sogar deutsche Siedlungen waren hier einst zu finden.

Wirtschaftlich bildet heute der Kupferbergbau den Schwerpunkt der Region. Bereits vor 5.000 Jahren wurde hier auch nach Gold gegraben, 2004 sogar das älteste Goldbergwerk der Welt entdeckt.